Portrait

 
Thomas Pfyl
Obdorf
6430 Schwyz

Geburtstag: 1.Januar 1987
Grösse: 187cm
Gewicht:  80 kg

Büroangestellter bei der Fässler AG in Obdorf

Fanclub: Thomas Pfyl (fanclub@thomaspfyl.ch)

Behinderung: Hemiplegie rechts
 
 
 Biografie
   
2007 Nach den Erfolgen der Saison 2005/2006 konnte ich nur versuchen, diese 2006/2007 zu bestätigen. Tatsächlich ging es 2006/2007 noch wesentlich besser und ich konnte den Gesamtweltcup, die Europacup-Gesamtwertung sowie acht Weltcup- und 9 Europacup- rennen gewinnen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, so viele Erfolge zu feiern. Man weiss ja nie ob man es je wiederholen kann. Ich konnte sehr viele Gratulationen von meinen Fans entgegennehmen, die Ehrungen danach waren immer etwas ganz Spezielles.

Ich möchte mich bei allen Leuten herzlich bedanken, die mich auf diesem Weg unter- stützen.

   
2006 Dieses Jahr war sportlich für mich das Erfolgreichste, ich konnte die Europacup- Gesamtwertung gewinnen, ebenso zwei Medaillen an den Paralympics in Turin.

Ich hoffe, dass ich weiterhin so erfolgreiche Resultate bringen kann, und ich freue mich bereits auf mein grosses Fernziel: Paralympics Vancouver 2010.
   
2005 Ich habe die Lehre erfolgreich abgeschlossen, und bekam eine Arbeitsstelle bei der Firma Fässler AG, Metallbau.
   
2003-2005 Lehre als Büroangestellter

Die Lehre machte ich in Zürich im Rahmen einer Lehrstelle für Körperbehinderte. Ich wohnte für 2 Jahre in Zürich. Es war eine sehr lehrreiche und spannende Zeit für mich.

In dieser Zeit konnte ich immer mehr in die Weltspitze hineinfahren, mir gelangen an den Weltmeisterschaften 2004 gleich drei Medaillen.
   
2000-2003 Ich besuchte 3 Jahre die Realschule.

Im Jahre 2000 wollte ich mit dem Skifahren aufhören, weil es für mich keinen Sinn macht, immer die hinteren Plätze zu belegen. Zum Glück habe ich mich so entschieden, das es ja noch ganz anders kommen sollte.

2001 kam während eines Rennens ein Rennläufer zu mir und fragte, ob ich mit dem Swiss Disabled Ski Team trainieren möchte. Natürlich sagte ich nicht nein und nutzte meine Chance. Ich wurde gleich sehr gut in die Mannschaft integriert und konnte noch im Dezember diese Jahres meine ersten Europacuprennen bestreiten.

Es ging dann Schlag auf Schlag. Noch im gleichen Winter konnte ich mich für den Weltcup qualifizieren.

   
1994-2000 1. - 6. Klasse Primarschule in Rickenbach SZ

Eine tolle Zeit, meine Mitschüler zeigten grosses Verständnis für meine Behinderung und ich wurde nie gehänselt.

Ich ging jeden Winter auf die Ski und begann JO-Rennen zu fahren, allerdings klassierte ich mich leider immer in den hinteren Regionen. Den Mut habe ich aber nie verloren…
 
   
1992-1994 Kindergarten

Eine sehr schöne Zeit, in der ich viel Neues lernte und viel Spass hatte.
   
1991 Ich machte meine ersten Skiversuche neben dem Haus gemeinsam mit meinen Eltern. Das war nicht immer so einfach, vor allem nicht für meine Eltern.
   
1987 Am 1.1. 1987 wurde ich als erster Sohn von Pius und Anni Pfyl-Steiner geboren. Ich habe zwei Schwestern, Irene und Sonja

Nach 9 Monaten entdeckten die Ärzte, dass ich den rechten Arm nicht gleich gut be- wegen konnte wie den linken. Wenige Monate später ist die Diagnose klar, mein rechter Arm ist gelähmt und ich habe ein kürzeres und schwächeres Bein.

Mein Eltern mussten sehr viel Geduld mit mir haben.